“Ich glaube fest...”

Ludwigshafen, 04.02.2018 – Ganz im Zeichen der Jugend stand der Festgottesdienst, den Apostel Clement Haeck an diesem Sonntag im Bezirk Rheinpfalz durchführte. Denn anstelle des Bezirkschores gestalteten diesmal Jugendchor und Jugendorchester  des Bezirks die musikalischen Beiträge, was Apostel Haeck dankbar hervorhob:
„Es ist für mich eine riesengroße Freude, dass ihr euch einbringen möchtet“ wandte er sich gleich zu Beginn an die Jugend. Entsprechend prägte das vom Jugendchor ausgewählte Lied zum Beginn des Gottesdienstes dessen weiteren Verlauf:

„Ich glaube fest, dass alles anders wird....Ich glaube fest, das Ziel ist nicht mehr weit...Ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.“

„Was habt ihr uns  allen mit diesem wunderbar überzeugenden Vortrag vermittelt?“ griff der Apostel die Liedaussage auf. „Glaubenskraft und Zuversicht!“ Er verband dies mit dem Aufruf an die Anwesenden: „Lasst es uns von Ihnen tief ins Herz pflanzen. Denn aktiv an die Wiederkunft Christi zu glauben, ist ein lebendiger Teil unseres Glaubens.“

Diese Überzeugungskraft und Zuversicht verknüpfte er mit dem Begriff der „Freudenboten“ aus Jesaja 52, Vers 7,:

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König.“

Apostel Haeck verwies darauf, dass wir alle Freudenboten sein können.

Dies sei auch in schwierigen Verhältnissen möglich, indem wir den Frieden, der uns in jedem Abendmahl zuteil werde, mitnehmen und allen das Heil verkündigen: „Ich glaube fest dass alles anders wird!“

Das dem Gottesdienst zugrunde liegende Bibelwort erfuhr mit dieser Hinführung eine ganz spezielle Ausdeutung:

Sterben wir mit, so werden wir mit leben; Dulden wir, so werden wir mit herrschen; Verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen;

Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; Denn er kann sich selbst nicht verleugnen. (2. Timotheus 2, 11 -13)

Manch einer der Zuhörer mag sich zunächst gefragt haben, wie denn der eher düstere Inhalt des Bibelwortes zu der beschriebenen glaubensstarken Zuversicht und Freudenbotschaft passen möge. Diesen Gedanken griff in seinem späteren Wortbeitrag auch der selbst noch in der Jugend aktive Priester Alexander Strobel aus der Gemeinde Speyer auf. Er bekannte freimütig: „Wir haben heutzutage die Tendenz, Textstellen aus der Bibel selektiv zu erfassen. So ging es auch mir. Als ich die Worte „sterben, dulden, verleugnen“ hörte, fragte ich mich automatisch: Und das soll ein Freudenwort sein?

Aber ja, Gott ist ein gerechter Gott, der Tod in Leben verwandeln kann. Selbst wenn wir uns nicht demgemäß verhalten, bleibt er sich und uns treu und steht fest an unserer Seite und hilft uns, Friedens- und Freudenboten zu sein.“

 

Was bedeutet aber nun „sterben wir mit, so werden wir mit leben“?

Hier sei unser menschliches Wesen, der „alte Adam“, gemeint, welches wir zum Absterben bringen wollen. Denn nur so könne neues Leben entstehen, für das Jesus Christus Grund und Ursache sei.

In der Aussage „dulden wir, so werden wir mit herrschen“ erkennen wir unsere Aufgabe das Evangelium zu verkünden auch wenn unsere Umgebung der Überzeugung ist, sie brauche keinen Gott, um ihr Leben erfolgreich zu gestalten.

Verleugnen bedeute, uns selbst zur Richtschnur über unsere Mitmenschen zu nehmen, statt die Vollkommenheit Jesus Christus.

Untreu werden wir, indem wir Gott ein Versprechen geben, Ungutes abzulegen und es dann doch erneut als Sünde bekennen zu müssen. „Hier greift die Gnade und Liebe Gottes“, endete die Predigt des Apostels. „Denn er bleibt dennoch treu, weil wir sagen: Ich glaube fest an die Gnade, Liebe und Vollendung.

 

In einem weiteren Wortbeitrag beleuchtete Bezirksevangelist Stefan Weng noch einmal die Herausforderung auch in schwierigen Lebenssituationen Freudenbote sein zu können. „Wenn wir uns selbstkritisch betrachten, erkennen wir, welches Stück Arbeit der liebe Gott hier noch mit uns hat.“

 

Zur Vorbereitung der Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahles betonte Bezirksältester Stefan Weber:“ In der Feier des Heiligen Abendmahles steckt die Treue und vollkommene Liebe Jesus Christus. Wenn wir dies ergreifen, wachsen wir im Glauben und der Liebe Gottes auf ihn und unsere Vollendung zu“.

 

Zur anschließenden Ordination gab der Jugendchor ein besonderes musikalisches Geleit:

„Leite mich, führ’ mich in Gerechtigkeit, zeige mir deinen guten Weg.

Denn du allein, Herr, du lässt mich bei dir geborgen sein.“


Mit Lukas Bieber, als Diakon aus dem aktiven Kreis der Jugend, und Michael Münch als Priester, erhielt die Gemeinde Worms zwei junge Amtsträger hinzu.

„Seid Freudenboten im Auftrag Gottes denn ihr kommt im Namen des Herrn.“ beendete Apostel Haeck die Ordination mit großem Segen für den Bezirk.

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