Gottesdienst des Bezirksapostels Koberstein in Neustadt

Neustadt, 16. August 2017 -  Die Herzen der Gottesdienstteilnehmer waren von Freude, tiefer Dankbarkeit, aber auch von stiller Wehmut erfüllt, als der Bezirksapostel am Mittwochabend, den 16.08.2017, einen für die Gemeinde Neustadt wohl letzten Gottesdienst vor seiner Ruhesetzung durchführte.

Eingeladen war die Gemeinde Speyer. Die restlichen Gemeinden des Südbezirks erlebten durch Übertragung des Gottesdienstes nach Landau das Dienen des Bezirksapostels.


Dem Gottesdienst lag das Wort aus Jesaja 62, Verse 10 und 11 „Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker!
Siehe, der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her!“ zu Grunde.

Inspiriert durch das Lied der Sänger „Gott mit mir auf allen Wegen ...“ drückte der Bezirksapostel seinen Wunsch aus, dass er den in seinem Bezirk Anvertrauten gerne auf all ihren Wegen dienen und begleiten möchte. Das ist ihm jedoch nicht möglich. Er tröstete mit dem Hinweis, dass nur Gott das könne. Dabei ist es nicht wichtig, ob wir uns das als Menschen vorstellen können.
So wie das Volk Israel die Verheißung empfing, aus der babylonischen Gefangenschaft nach Jerusalem zurückgeführt zu werden, gilt auch den Gläubigen die Zusage, dass sie in das himmlische Jerusalem einziehen werden. Denn sie haben Anteil am Sieg des Sohnes Gottes. Am Tag der Wiederkunft Christi werden sie einen völlig neuen Leib, nicht einen auf der menschlichen Ebene veredelten, sondern einen der dem Sohne Gottes ähnlich sein wird, erhalten. Dieses Ziel und das Wissen, in den Plan Gottes einbezogen zu sein, ist den Gläubigen starke Motivation.
Was der Sohn Gottes durch sein Opfer erwarb, seine Gnade, sein Wort und all die vielen Gaben gehen heute vor ihm her; er schickt sie zu unserer Entwicklung und Vollendung am Tag der Wiederkunft Christi voraus.

Zur Vollendung zählt auch, Zeugnis von dem Evangelium in unserem Umfeld abzulegen, insbesondere durch unser Verhalten, aber auch in der klaren Aussage „ich halte mich an das Evangelium“; auch wenn wir in einer solchen Haltung gegen den Strom schwimmen.
Dazu müssen Vorurteile, die wie Steine hinderlich sein können, weggeräumt werden.
Wenn die Menschen erkennen, dass wir glaubwürdig und nicht ängstlich sind und unser Blick völlig auf Christus konzentriert ist, lösen wir bei ihnen Akzeptanz, Respekt und Begeisterung aus.
Die königliche Priesterschaft wird im tausendjährigen Friedensreich die Arbeit zur Erlösung der Menschen in einer viel umfangreicheren Dimension an der Seite des Sohnes Gottes fortsetzen. Markant waren die Worte: „Dann geht die Arbeit erst richtig los“.
Auch in der neuen Schöpfung wird Gott immer tätig sein. Es wird nicht aufhören, dass er immer wieder neue Dinge hervorbringt. An dieser schöpferischen Kraft Gottes werden die Bewohner teilnehmen und sie genießen. Dafür werden sie Gott immer wieder ohne Aufhören ewiglich preisen und danken.

 

Bischof Kreutz bekräftigte das Dienen des Bezirksapostels mit den markanten Worten:
„Das war ein Feuerwerk des heiligen Geistes“.
Er stellte in seinem Dienen heraus, dass Jesus nicht nur den Sieg über Satan errungen hat, sondern auch die Gotteskinder erworben hat: „Ihr seid teuer erkauft durch sein Blut …“. Diese Erwählung ist aber auch mit einem Auftrag verbunden. Der Sohn Gottes erwartet von den Erwählten, dass sie im Rühmen seiner Gnade vor ihm hergehen und Steine, insbesondere Vorbehalte, auf dem Weg zur Erlösung hinweg räumen.

Bezirksältester Deubel betonte in seinem Mitdienen die Worte des Sohnes Gottes: „Vater ich will ...“. Durch seinen unerschütterlichen Willen wurde sein Sieg unumkehrbar.
Auch bei den Gläubigen soll der Wille, an der Seite des Sohnes Gottes mitzuarbeiten und das Glaubensziel zu erreichen, unumkehrbar sein.

Es ist schön, wenn Menschen motiviert sind, hob Bezirksältester Weber in seinem Mitdienen hervor. Jesus motiviert uns durch seine Nähe, seine Liebe und sein Wesen, damit wir an uns arbeiten und für den Nächsten da sein können.
So wie Maria sollen die Gläubigen von dem Sohn Gottes lernen und wie Martha sollen sie sich aufmachen, um dem Nächsten zu dienen.

Der Bezirksapostel ging noch einmal auf die Motivation ein, die auch aus dem innigen Verhältnis zum jeweiligen Segensträger und aus der Liebe zu den Gotteskindern kommt.
Dabei betonte er den Auftrag Gottes an seinen Sohn, die Harmonie der göttlichen Nähe beim Vater zu verlassen und hinabzusteigen in die Verhältnisse der Welt, wie sie schlimmer nicht sein können. Jesus erfüllte ihn in der innigsten Verbindung zu seinem Vater.
Es geht immer um Christus; in ihm zu sein, wie es beim Genuss des heiligen Abendmahls möglich ist, ist mehr als ihm nahe zu sein, waren die letzten Worte des Dienens des Bezirksapostels.

Autor: Gert Krieg
Fotos: David Schäfer

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