Quellen der Hilfe

Kaiserslautern, 02. März 2016

Am heutigen Mittwochabend besuchte Bezirksapostel Bernd Koberstein die Kirchengemeinde Kaiserslautern. Zum Gottesdienst eingeladen waren auch die Gläubigen der Kirchengemeinden Grumbach, Kusel, Ramstein-Miesenbach und Rockenhausen. Orgelspieler, Flöten- und Streichorchester, sowie der gemischte Chor gestalteten den musikalischen Rahmen.

Seine Predigt stellte Bezirksapostel Bernd Koberstein unter das Bibelwort aus 1. Mose 21, 19: „Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben.“

Zu Beginn der Predigt ging der Bezirksapostel auf das Lied der Chorsänger (CB 332: „Ich glaube fest“) ein. Er wünschte, dass in jedem Herzen dieser Gedanke stehe: Ich glaube fest! Wir glauben fest, dass Jesus Christus wiederkommen wird (Johannes 14, 3).

Zum vorgelesenen Bibelwort schilderte der Bezirkapostel den Kontext:

Hagar war eine Magd, die Abraham und seiner Frau Sara diente. Sara konnte keine Kinder bekommen, was damals eine große Schande war. Abraham und Sara nutzten die Möglichkeit, dass ihre Magd Hagar ein Kind von Abraham bekommen sollte. Hagar wurde schwanger. Gott gab ihr die Verheißung, dass das Kind gesegnet sein solle und dass aus ihm ein großes Volk entstehen würde. Als das Kind, Ismael, geboren war, gab es in der Familie Eifersucht und Streit. Auf göttliches Geheiß schickte Abraham Hagar fort. Hagar und Ismael zogen mit einer kleinen Ration Brot und Wasser durch die Wüste. Sie erkannten bald, dass sie verdursten würden. Hagar legte Ismael unter einen Busch und entfernte sich ein wenig. Sie schrie zu Gott. Gott hörte sie. Er öffnete ihr die Augen und sie sah den Brunnen mit dem lebensrettenden Wasser.

Auch heute schenkt Gott Quellbrunnen der Hilfe und des Trostes:

Die größte Hilfsquelle gegen alles Übel, nämlich das Übel der Sünde, ist das Opfer Christi. Es ist ein permanenter Beweis dafür, dass Gott die Menschen liebt. Wir sollen darauf ebenfalls mit Liebe, Dankbarkeit und Glaubensgehorsam reagieren.

Weitere Hilfsquellen sind ein fester Glaube, eine tiefe Dankbarkeit und das Gebet. Gott antwortet auf gläubige und ernste Bitten nicht mit spektakulären Ereignissen. So ist auch die Vollendung der Braut Christi (Offenbarung 19, 7) kein spektakuläres Ereignis, sondern eine behutsame Entwicklung.

Auch die Gnade Gottes ist eine Hilfsquelle. Als Petrus damals Jesus verleugnete, trug dieser ihm nichts nach. Er begegnete den Jüngern mit den Worten: Friede sei mit euch. Was musste das für Petrus eine Erleichterung gewesen sein.

Eine Trostquelle ist, dass Gott mit uns ist und Christus nie aufhört, uns zu lieben.

Nur wenn Gott die Augen öffnet für diese Quellen, kann der Mensch sie erkennen und nutzen. Gott ändert nämlich nicht immer die Situation, aber er schenkt oft eine andere Sehensweise. Auch die Seelen der Verstorbenen brauchen Hilfe und Trost. Sie sollen ebenfalls die Quellen des Heils in Jesus Christus, die auf dieser Erde im Apostelamt zur Verfügung stehen, erkennen und nutzen.

Bericht: C. Huke
Fotos: W. Eicher

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